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Mietminderung

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So gelingt die Mietminderung

Wenn die Wohnung nicht wie vereinbart genutzt werden kann, darf der Mieter die Miete kürzen. Es gibt einige Mängel, die eine Mietminderung rechtfertigen. In folgendem Bericht erfahren Sie, wie Sie vorgehen sollten.

Was tun bei der Entdeckung eines Mangels?

  • Mangel sofort dem Vermieter melden
  • Beweise sichern
  • Kleine Reparaturen selber vornehmen

Mangel schriftlich melden

Mängel, die Mieterinnen und Mieter nicht selber verschuldet haben, müssen vom Vermieter beseitigt werden.  In vielen Fällen reicht bereits eine Mail oder einen Anruf an den Vermieter. Führt der einfache Weg nicht zum gewünschten Erfolg, dann haken Sie als Mieter per eingeschriebenem Brief beim Vermieter nach. Setzen Sie darin auch eine Frist, bis wann sich der Vermieter bei Ihnen melden oder den Mangel beseitigen soll (ca. 14 Tage). In Eilfällen (z.B. Ausfall der Heizung) können Sie auch eine kürzere Frist setzen. Beschreiben Sie möglichst genau was nicht mehr in Ordnung ist. Als Nachweis können Fotos helfen.

Antwort des Vermieters prüfen

Reagiert der Vermieter nicht in der angesetzten Frist oder weist er die Verantwortlichkeit an den Mieter zurück, lohnt sich eine genaue Prüfung. Unter Umständen ist ein Nachhaken oder der Gang an die Schlichtungsbehörde sinnvoll. Lassen Sie sich vorgängig für das genaue Vorgehen durch den Mieterinnen- und Mieterverband (MV) beraten.

Mit der Lebensdauertabelle Amortisation ermitteln

Für die Beseitigung von Mängeln und Schäden, die durch normale Abnutzung entstanden sind, muss der Vermieter aufkommen. Mieter müssen die Kosten nur übernehmen, wenn Ihnen etwa ein Missgeschick passiert ist. Senden Sie in diesen Fällen die Rechnung an Ihre Privathaftpflichtversicherung. Ist die Lebensdauer des kaputten Gegenstandes/Bauteils ganz oder teilweise abgelaufen, muss der Vermieter die Kosten ganz oder anteilsmässig tragen. Die Lebensdauer respektive Amortisationszeiten von Bauteilen oder Einrichtungsgegenständen können Sie anhand der Lebensdauertabelle ermitteln. In Streitfällen stellen Schlichtungsbehörden und Gerichte darauf ab.

Ausnahme: Kleinreparaturen

Kleinere Reparaturen, welche Mieter selber ohne eine Fachperson beheben können, gehören zum so genannten kleinen Unterhalt. Die Kosten (bis ca. 150 Franken) muss der Mieter bezahlen. Ein undichter Duschschlauch oder ein zerbrochenes Zahnputzglas müssen Mieter auf eigene Kosten ersetzen.

Meldepflicht einhalten

Immer eine Meldepflicht besteht bei Mängeln, die Folgeschäden verursachen können. Setzen Sie den Vermieter sofort in Kenntnis, wenn beispielsweise Wasser aus der Badewanne austritt, um einen grösseren Wasserschaden zu vermeiden. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie sofort den Vermieter informieren und zwar unbedingt schriftlich per Einschreiben.

Mietzinsreduktion verlangen

Für die Dauer des Mangels können Mieter eine Mietzinsreduktion verlangen. Die Höhe der Reduktion muss im Einzelfall ermittelt werden. Einen Anhaltspunkt gibt das Merkblatt Gerichtsentscheide: Mietzinsreduktion bei Mängeln.

Achtung: Reduzieren Sie auf keinen Fall von sich aus die Mietzinszahlung.

Infos von www.mieterverband.ch

Auch in diesen Fällen darf gemindert werden:

  • Baulärm
  • Briefkasten fehlt
  • Dusche nicht nutzbar
  • Defekter Küchenherd
  • Defekter Ventilator
  • Fassade eingerüstet
  • Unschöne Tapeten
  • Unzumutbare Gerüche
  • Unzumutbare Zimmertemparatur
  • Hellhörige Wohnung
  • Kriminelle Nachbarn
  • Mottenbefall
  • Kaputter Rollladen
  • Stromausfall
  • Zugluft durch undichte Türen und Fenster
  • Defekter Wasserboiler
  • Rostiges Wasser
  • Defekter Lift

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3. Herabsetzung des Mietzinses

Wird die Tauglichkeit der Sache zum vorausgesetzten Gebrauch beeinträchtigt oder vermindert, so kann der Mieter vom Vermieter verlangen, dass er den Mietzins vom Zeitpunkt, in dem er vom Mangel erfahren hat, bis zur Behebung des Mangels entsprechend herabsetzt.

www.admin.ch – Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)

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